Es ist einfach nicht mein Tag. Ich weiß nicht, woran es liegt. Den ganzen Tag laufen die Tränen. Vermutlich verarbeitet mein Körper das, was mein Kopf gerade nicht greifen kann.

Unsere kleine Maus steht neben mir.

„Was kann ich für dich tun?“, fragt sie.

„Gar nichts.“, antworte ich.

Sie beobachtet mich und sieht die Tränen.

„Soll ich dir ein Taschentuch holen?“, fragt sie umsorgt.

„Danke mein Schatz. Da reicht ein Taschentuch nicht.“, antworte ich ihr.

„Okay Mama, dann hole ich zwei Taschentücher.“, antwortet sie. Ich sehe sie an. Sehe ihre Überzeugung, das Problem gelöst zu haben und bin gerührt. Was für ein tolles Mädchen. Wie wundervoll einfach ist doch die Welt aus Kinderaugen.

Es gibt keine Verletzung, die nicht durch Salbe, Kühlpacks oder ein Pflaster zu heilen ist. Manchmal reicht auch Pusten und Trösten. Wieder einmal bin ich wahnsinnig dankbar dafür, dass unser Mädchen bei uns ist. Die Welt ist einfach viel schöner, wenn man sie durch Kinderaugen betrachtet.

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